KnowledgeWorkz!
Jul 3rd, 2009 | Autor Stefan Schwaneck | Kategorie: Ort der Ideen
Das erste Semester – man ist in einer neuen Stadt, trifft auf neue Leute und ist mitten im Uni-Alltag, an den man sich zunächst gewöhnen muss. Dass man da nicht an das Ende seines Studiums denkt, ist verständlich.
Doch spätestens wenn man vor seiner Diplomarbeit sitzt, wünscht man sich, man wäre von Anfang an organisierter gewesen. Denn jetzt beginnt die Suche nach alten Seminararbeiten, die zum Diplom-Thema passen könnten: Bücher müssen erneut exzerpiert werden, alte Notizen, Schreibfragmente und Zitate wiedergefunden – was würde man jetzt dafür geben, seine Daten bereits im Laufe des Studiums geordnet und nun mit einem Mausklick griffbereit zu haben?
Das Onlineportal scholarz.net liefert seit einem Jahr einen umfangreichen Werkzeugkasten zur effizienten Wissensorganisation sowie ein Social Network für Studenten und Wissenschaftler. Wie aber kann man diese Online Software optimal für sein Studium nutzen?
Das erste Referat: „Können wir uns nicht an einem anderen Tag treffen, da hab ich keine Zeit!“
Das müssen wirklich alle mal halten – ein Referat. Die einen früher, die anderen später und die meisten in einer Referatsgruppe, die bunt zusammengewürfelt ist aus Kommilitonen, die man zum Teil nicht wirklich kennt. Verschiedene Stundenpläne oder Nebenjobs erschweren es, einen für alle passenden Treffpunkt zu finden. Aber auch Literatur und Zitate, die für alle in deiner Referatsgruppe relevant sein könnten, müssen umständlich gemailt werden.
Lösung des Problems: Gründe die Projektgruppe „Referat xy“ auf scholarz.net und arbeite online an deinem Referat. Diese Gruppe können nur die Mitglieder deiner Referatgruppe sehen und du bist endlich unabhängig von den Stundenplänen oder Terminen der anderen. Innerhalb der Projektgruppe kannst du dich mit deinen Kommilitonen über das Referat austauschen, beispielsweise über Aufteilung, Länge oder Schwerpunkte. Du kannst Literatur, Papers oder Links, die für die anderen relevant sein könnten, schnell und einfach posten – aber auch die bereits fertiggestellten Teile des Referats hochladen, um inhaltliche Überschneidungen zu vermeiden. Vielleicht kennst du sogar noch jemanden, der sich mit demselben Thema beschäftigt und euch ein paar Tipps geben könnte? Einfach in diese Projektgruppe einladen!
Die erste Seminararbeit: „Tolles Zitat, aber wohin damit?“
Das Semester ist vorbei und eine Seminararbeit muss geschrieben werden – praktischerweise zu einem Thema, über das du schon ein Referat gehalten hast. Zusätzlich muss weitere Literatur durchgearbeitet, gelesen und exzerpiert werden. Verschiedene Versionen an Gliederungen, Einleitungen und Fragmenten kursieren auf deinem Computer – da blicke noch mal einer durch! Und als du deine Eltern besuchen willst, um „in Ruhe“ die Seminararbeit zu Ende zu schreiben, hast du zu allem Überfluss deinen USB-Stick mit allen Daten auf dem Küchentisch vergessen.
Lösung des Problems: Starte dein eigenes Projekt „Seminararbeit xy“. Innerhalb des Projektes kann du deine Gliederung erstellen und zu den einzelnen Kapiteln Notizen, Zitate oder Dokumente anfügen. Wenn du bereits ein Referat zu diesem Thema auf scholarz.net geschrieben hast, kannst du über Drag & Drop die relevanten Kapitel und Notizen mit deinem neuen Projekt verknüpfen – dank der von dir gesetzten Keywords ist das kein Problem. Den USB-Stick kannst du dann auch ruhigen Gewissens auf dem Küchentisch liegen lassen, denn alle Daten sind online auf einem gesicherten Server gespeichert – du kannst jederzeit und von jedem Computer aus darauf zugreifen.
Die erste Prüfung: „Nur noch zwei Wochen Zeit zum Lernen, schaff ich das allein?“
Vor Prüfungen müssen Mitschriebe und Literatur gelesen und zusammengefasst werden. Vor allem, wenn es sich um die Abschlussprüfung handelt, kann die Menge an Lernstoff sehr unübersichtlich und ausufernd sein.
Lösung des Problems: Du bist nicht allein, denn deine Kommilitonen müssen auf die gleichen Klausuren lernen. Gründe eine Gruppe „Unsere Prüfung xy“ und lade deine Kommilitonen dazu ein. Im Forum könnt ihr euch darüber austauschen, wer welchen Schwerpunkt setzt und welche Bücher ihr exzerpieren wollt. Zusammenfassungen können dann hochgeladen und allen zur Verfügung gestellt werden, so spart ihr durch intelligente Arbeitsaufteilung eine Menge Zeit und Nerven.
Die Diplomarbeit: „Ein Berg voller Bücher, Dokumente und Notizen!“
Nach jahrelangem Studium biegt man endlich in die Zielgerade ein und findet ein Thema für seine Abschlussarbeit. Man muss jedoch feststellen, dass sich nicht nur viel Wissen, sondern auch viel Datenchaos auf dem Schreibtisch und Computer angesammelt hat. Und wo ist nur die alte Seminararbeit geblieben, auf der deine Abschlussarbeit eigentlich aufbauen sollte? Alles kein Problem, wenn du nicht erst letzten Monat bei einem Computercrash sämtliche Unterlagen verloren und deine Sicherungskopien regelmäßig ausgemistet hättest…
Lösung des Problems: Wenn du deine Seminararbeit bereits mit scholarz.net geschrieben hast, dann sind alle Daten, Notizen und Dokumente noch immer verfügbar. Genau dort, wo du sie abgespeichert hattest! In deinem Projekt „Meine Abschlussarbeit“ kannst du per Mausklick Fragmente deiner Seminararbeit mit deiner Abschlussarbeit verknüpfen. Schau auch noch mal in deine Prüfungsgruppe – vielleicht hat jemand eine gute Zusammenfassung zu deinem Thema hochgeladen? Auch die „public sources“ können dir helfen. Dort findest du unter den relevanten Keywords bestimmt noch den ein oder anderen guten Tipp – vielleicht sogar einen User, der zu deinem Thema Dokumente, Papers oder interessante Notizen veröffentlicht hat? Wenn du scholarz.net bisher noch nicht verwendet hast, wird es spätestens jetzt Zeit dazu – siehe „Die erste Seminararbeit“.
Die Dissertation: „Der Mount Everest des wissenschaftlichen Arbeitens.“
Zum üblichen Sammeln, Schreiben und Strukturieren kommt die Suche nach Anregungen und Tipps für deinen Forschungsbereich hinzu. Liebend gerne würdest du dich mit anderen Doktoranden und Forschern austauschen und auf die stressige Kommunikation mit deinem Doktorvater am anderen Ende des Landes verzichten. Wäre es nicht viel bequemer einen gemeinsamen Arbeitsraum zu haben, anstatt im Wochentakt von Passau nach Kiel fahren zu müssen?
Lösung des Problems: Werde Teil des scholarz.net-Netzwerks. Dort kannst du User mit dem gleichen Forschungsschwerpunkt finden und dich mit ihnen austauschen. An der Universität Würzburg sind mittlerweile Doktoranden der Graduate School vernetzt, um ihre Erfahrungen auszutauschen – weitere Universitäten werden sicherlich bald folgen. Mit deinem Projekt „Meine Dissertation“ kannst du deine früheren relevanten Arbeiten, Vorträge und Papers per Drag & Drop verbinden und alle Daten sicher und privat auf den scholarz.net-Servern speichern. Indem du deinen Doktorvater zu deinem Projekt „Meine Dissertation“ einlädst, kannst du jederzeit online mit ihm kommunizieren – diejenigen Notizen und Daten, die du ihm zum jetzigen Zeitpunkt lieber nicht zeigen möchtest, kannst du als „privat“ sperren. So geht garantiert nichts verloren und ungewünschte Besucher haben keinen Zugriff auf deine Arbeitserfolge.
Knowledge works!
Mit scholarz.net hast du ein Werkzeug für Wissenschaftliches Arbeiten, welches dich durch das gesamte Studium begleitet. Es hilft dir dabei, dein gesamtes Wissen zu managen, es zu ordnen und jederzeit darauf zuzugreifen. Einfach ausprobieren und unter www.scholarz.net einen kostenlosen Account einrichten – viel Erfolg!










[...] aus Studentensicht – ein Erfahrungsbericht By Daniel Auf dem Blog von Stefan Schwaneck (Eingangszitat: “Ich habe 10 Gebote. Die ersten neun lauten: Du sollst nicht [...]
[...] KnowledgeWorkz! | | http://www.stefanschwaneck.de | http://www.ireneoesterle.de Das erste Semester – man ist in einer neuen Stadt, trifft auf neue Leute und ist mitten im Uni-Alltag, an den man sich zunächst gewöhnen muss. Dass man da nicht an das Ende seines Studiums denkt, ist verständlich. Doch spätestens wenn man vor seiner Diplomarbeit sitzt, wünscht man sich, man wäre von Anfang an organisierter gewesen. Denn jetzt beginnt die Suche nach alten Seminararbeiten, die zum Diplom-Thema passen könnten: Bücher müssen erneut exzerpiert werden, alte Notizen, Schreibfragmente und Zitate wiedergefunden – was würde man jetzt dafür geben, seine Daten bereits im Laufe des Studiums geordnet und nun mit einem Mausklick griffbereit zu haben? (tags: scholarz.net wissenschaftlich_arbeiten erfahrungsbericht Literaturverwaltung 07/2009 2009) [...]
Soll das ein ernster Erfahrungsbericht oder der Inhalt einer Werbebroschüre sein?
Erfahrungsberichte, die ernst genommen werden wollen, gehen normalerweise auch auf Schwächen und Schwierigkeiten ein und kritisieren kritikwürdige Punkte – dieser Bericht hingegen liest sich, als Stamme er aus der Feder einer Marketingabteilung.
Es handelt sich hier nicht um einen Erfahrungsbericht im Sinne der Stiftung Warentest, sondern um eine Zusammenstellung der verschiedenen Anwendungsgebiete von scholarz.net. Die gibt es zwar schon seit einiger Zeit, doch fragen sich Studenten regelmäßig, wozu sie überhaupt eine derartige Software brauchen können bzw. welche Möglichkeiten sie bieten kann.
Da in wenigen Tagen ein kompletter Relaunch bei scholarz.net bevorsteht, wäre es wohl sinnlos, auf jetzige Schwächen oder Fehler einzugehen. Dazu sollte man aber erstmal abwarten, was das neue Portal so kann und wie es sich in der Handhabung schlägt. Nachdem wir unsere eigenen Arbeiten dort liegen (und ausreichend Verbesserungsvorschläge gegeben) haben, sind wir darauf zumindest gespannt.
[...] Auf dem Blog von Stefan Schwaneck und Irene Österle (Eingangszitat: “Ich habe 10 Gebote. Die ersten neun lauten: Du sollst nicht langweilen”) haben zwei Studenten scholarz.net aus Studentensicht analysiert. Ein interessantes Praxisbeispiel, das ich mit freundlicher Genehmigung der Autoren hier wiedergeben darf: (Das Original gibt es hier.) [...]